
Hören Sie auf, mit Ihren SIPA-Rotationsformmaschinen zu raten!
Falls Sie bereits mit Problemen bezüglich der Wandstärke der Flaschen oder mit dieser nervigen Perlenoptik auf den Flaschen zu kämpfen hatten, wissen Sie, wie frustrierend das ist. Sie verwenden eine SIPA-Rotationsmaschine – alles sollte eigentlich funktionieren – doch die Heizung ist einfach nicht konstant.
Meistens liegt das Problem an kleinen Unregelmäßigkeiten: IR-Lampen mit ungenau passender Leistung.
Wenn die Leistung der Lampe um auch nur 5 Prozent abweicht von den Angaben von Krones oder SIPA, entstehen „Kältepunkte“ im Ofen. Das klingt nach einer geringen Abweichung – doch in einer Hochgeschwindigkeitsumgebung führt das zu Katastrophen. Deshalb legen wir größten Wert darauf, dass die Leistung zu 100 Prozent stimmt.
Warum die Werte tatsächlich wichtig sind
Die Leistung ist nicht einfach nur eine Zahl auf einer Verpackung. Sie bestimmt die Wärmestärke im Quarz.
Stellen Sie sich eine Lampe vor, deren Leistung auf 230V/1500W festgelegt ist. Sie muss genau diese Leistung erreichen, damit die PET-Präformschaft bei der richtigen Temperatur bleibt. Wenn man eine Lampe mit anderer Widerstandswert einsetzt, verändert sich die Wellenlänge des Infrarots.
Dann beginnt das Problem: Das Team versucht, die Temperatur im Ofen zu erhöhen, um die Kältepunkte auszugleichen. Dadurch wird der Hals der Flasche überhitzt, während der Boden der Flasche weiterhin unterheizt bleibt. Das ist ein sinnloses Unterfangen.
Für härteste Bedingungen konzipiert
Wir verwenden hochwertigen Quarz – schließlich müssen diese Geräte in Produktionsumgebungen mit hohen Einsatzintensitäten standhalten. Außerdem verwenden wir Standard-R7- oder Sk15-Stecker.
Warum? Weil niemand seine Zeit damit verschwenden möchte, Kabel neu zu verlegen oder Adapter zu suchen. Man setzt die Stecker einfach ein – und schon kann man weitermachen. Zudem wird der Wolframfaden präzise positioniert. Dadurch entstehen keine unerwünschten Hitzepunkte auf dem Glas, die oft zu einem vorzeitigen Versagen der Lampe führen.
Eine schnelle Überprüfung Ihrer Ausrüstung
Hocheffiziente Kurzwellenlampen sind zwar ideal für schnellere Produktionszyklen – doch sie belasten die Reflektoren stark.
Wenn die Reflektoren beschädigt oder oxidiert sind, hilft selbst die perfekte Lampe nicht mehr. Es gibt zwar Wärme – aber keine gezielte Ausstrahlung. Das ist wie mit einer starken Taschenlampe mit kaputtem Linsen – das Licht ist da, aber es geht überallhin, nur nicht dorthin, wo man es braucht.
Wenn die Leistungsdaten genau richtig eingestellt sind, entfallen alle Vermutungen. Man muss nicht mehr nach den optimalen Temperaturen suchen – man kann einfach weitermachen und die gewünschten Flaschengewichte erreichen. Immer wieder.