
Hören Sie auf, Ihre Werkstattheizungen alle paar Monate auszutauschen!
Seien wir ehrlich: Die Decken in einer Werkstatt sind eine Katastrophe für elektronische Geräte. Es gibt Kühlmittelnebel in der Luft, ständige Feuchtigkeit – und außerdem eine Schicht Schmutz, die überall hinkommt. Wenn man einen herkömmlichen Infrarotheizer verwendet, handelt es sich im Grunde um eine Zeitbombe. Solche Heizgeräte sind einfach nicht für die Bedingungen in einer echten Werkstatt geeignet.
Das Problem mit Quarzglas
Die meisten dieser Heizgeräte nutzen Quarzelemente. Sie funktionieren zwar gut – bis ein winziger Wassertropfen oder etwas öliger Nebel auf dieses glühend heiße Glas trifft. Das Ergebnis? Thermischer Schock. Dadurch entstehen winzige Mikrorisse, die man gar nicht sehen kann. Doch diese Risse ermöglichen es dem Vakuum, auszutreten – und der Glühfaden bricht. Damit ist der Heizer kaputt.
Wir haben eine Lösung gefunden: Wir umhüllen die Elemente mit einem speziellen Schutz sowie einer luftdichten Hülle. So bleibt die Feuchtigkeit von dem Glas entfernt – dadurch bleibt die Wärme erhalten und das Glas unbeschädigt.
Den Inneren trocken halten
Es geht aber nicht nur um das Glas. Auch die Verkabelung kann Probleme bereiten. Wir verwenden robuste Dichtungen an allen Stellen, an denen Kabel in den Heizgerät eingeführt werden. Warum? Denn wenn Feuchtigkeit in die Kontakte eindringt, kann es zu Korrosion oder Kurzschlüssen kommen. Durch die Abdichtung dieser Stellen schieben wir den „Versagenspunkt“ von den teuren Elektronikkomponenten weg. Für Sie bedeutet das, dass Sie viel weniger Zeit damit verbringen müssen, defekte Geräte auszutauschen.
Der Preis dafür
Nun, hier ist der Haken: Durch die Verwendung von Schutzschichten entsteht zwar eine kleine Barriere. Dadurch geht etwa 3–5 Prozent der Wärme verloren im Vergleich zu einem „ nackten “ Element. Aber betrachten Sie die Zahlen: Ein „ nackter “ Heizstrahler liefert 100 Prozent Wärme – allerdings nur für etwa 2.000 Stunden, bevor er kaputtgeht. Ein geschützter Heizstrahler hingegen liefert 95 Prozent Wärme – und zwar für 8.000 Stunden. Ich wähle natürlich immer die Option mit dem geschützten Heizstrahler.
Ein schneller Tipp zur Installation
Stellen Sie sicher, dass die Halterungen, in denen die Heizgeräte montiert werden, wirklich fest sind. Diese Geräte sind aufgrund der zusätzlichen Schutzmaßnahmen etwas schwerer als die billigen Modelle aus den Discounter-Läden. Wenn Sie in einem CNC-Bereich oder in einer Werkstatt mit hoher Feuchtigkeit arbeiten, ist dieser Schutz die einzige Möglichkeit, große Kosten für den Austausch der Geräte zu vermeiden. Das macht einfach Sinn.